Ohne Kabelsalat: Die Multi-Ladestation Zip Mini Touch N Go

Ohne Kabelsalat: Die Multi-Ladestation Zip Mini Touch N Go
Presented by | 09 Januar, 2014 Donnerstag, Januar 9 2014, 14:41

Während die Standardisierung des kabellosen Akku-Ladens weiterhin auf sich warten lässt, entwickelt man anderswo bereits nicht weniger praktische Zwischenlösungen – das Zip Mini Touch N Go etwa nutzt Magnet-Verbindungen und versorgt mehrere Geräte gleichzeitig mit Strom.

Anders als bei anderen Multi-Ladestation entfällt beim Zip Mini Touch N Go das lästige An- und Abstecken der Kabel an Smartphone und Tablet nahezu gänzlich, da die Verbindung zwischen Basis und dem zu ladenden Gerät über sogenannte Zip-Tails hergestellt wird. Das sind kurze Kabel, die entweder mit einem Dock-Connector oder einem MicroUSB-Anschluss ausgestattet sind, während das andere Ende einen flachen Magneten beherbergt. Aufgrund ihrer geringen Länge stören die Kabel selbst bei Verwendung des Smartphones kaum, zum Laden genügt es also, das Magnet-Ende ungefähr auf eine der vier Aufnahmen zu legen, woraufhin der Magnet die Verbindung justiert und das Gerät geladen wird.

ziptail

Komfortables Laden ist allerdings nicht der einzige Vorteil, den die Technik mit sich bringt: Die Magnete sind gerade stark genug das Kabel in Position zu halten, nicht aber, um es aus dem Smartphone zu ziehen – meine Freundin kann also weiterhin ihr Gerät ruckartig an sich reißen, ohne dabei erneut die USB-Buchse ihres Smartphones zu gefährden. Wo wir gerade bei Stärke sind: Verlängerte Ladezeiten braucht niemand zu befürchten, da die Station ausreichend Energie aufbringt, um selbst ein iPad bei voller Geschwindigkeit zu laden.

Während es aus technischer Sicht also rein gar nichts zu beanstanden gibt, sieht das auf Seiten der Optik leider etwas anders aus: Zwar ist die Station in schwarz als auch weiß mit etwa 8 Zentimetern Durchmesser angenehm klein ausgefallen und die Stoffmatte auf der Unterseite sicher gut gemeint, das täuscht aber nicht über die kleineren Mängel hinweg, die sich vorrangig in Form ungleicher Spaltmaße äußern: Der Mittelteil etwa ist kein solcher, da er eben nicht mittig im Rahmen sitzt, außerdem schließt das mitgelieferte Mini-USB Kabel nicht mit dem Gehäuse der Station ab und der Mittelpunkt wird von einem grünen Lichtkreis umschlossen, dessen Schönheit zum einen im Auge des Betrachters liegt, und der zum anderen einen nicht existenten Button vermuten lässt.

zip mini

Insgesamt lassen sich aber alle Nachteile locker verschmerzen, die Vorteile überwiegen hier einfach und machen das bis dato lästige Aufladen der Akkus zur Nebensache. Zumindest solange die Zip-Tails im Gerät verbleiben reduziert sich dessen Aufwand nämlich auf das, was man den Tag über ohnehin mehrfach, wenn auch immer seltener tut – sein Smartphone zur Seite legen. In unserem Fall führte der Komfort sogar dazu, dass Gadgets deutlich häufiger geladen wurden, was speziell für meine Freundin vorteilhaft ist – ich kann längst nicht mehr zählen, wie oft sie mit weniger als 5 Prozent Akkufüllstand das Haus verlassen hat.

Zum Lieferumfang gehören neben der Station selbst gleich vier Zip-Tails – zwei für den Dock-Connector der Apple-Geräte nebst zweien für Geräte mit MicroUSB-Anschluss – sowie ein USB auf MicroUSB-Kabel für die Stromversorgung der Station. Aus gutem Grund liegt zudem ein Stoffbeutel bei, der dem Verlust der doch recht kleinen Zip-Tails vorbeugt und das Zip Mini vor Verunreinigungen und Beschädigungen schützt. Die Zip Mini Touch N Go Ladestation gibt’s für schlappe 20 Taler bei Mobilfun, weitere Zip-Tails findet ihr beim Hersteller.

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09 Januar, 2014 Januar 9, 2014

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